Das Ziel unserer Arbeit in der Kinderbrücke ist es, das Eis zwischen den Eltern zu brechen – und dabei ganz im Interesse der Kinder zu handeln.
Wir möchten Kindern eine sichere, stabile Brücke bieten, auf der sie sich unbelastet und problemlos zwischen Mutter und Vater bewegen können.
Wir möchten die Besuchssituation für die betroffenen Kinder verbessern beziehungsweise Besuche vom getrennt lebenden Elternteil ermöglichen.
Wenn die Umsetzung von Besuchsvereinbarungen Probleme macht, möchten wir mit Mediationsgesprächen Lösungen erarbeiten, die für alle gut sind.
Wir glauben, dass diese Ziele am ehesten erreicht werden, wenn die Interessen aller Beteiligten wahrgenommen werden, Anliegen und Sorgen ernst genommen werden und die Betroffenen sich verstanden fühlen können.
KINDERWÜNSCHE:
Ich bin weiterhin das Kind von euch beiden!
Auch wenn hauptsächlich der für mich sorgt, bei dem ich wohne, brauche ich den anderen genau so dringend.
Streitet nicht wegen mir, sonst habe ich immer das Gefühl, dass ich Schuld bin.
Fragt mich nie, wen von euch beiden ich lieber habe und schimpft nicht über den anderen vor mir. Das tut mir sehr weh. Ich habe euch nämlich beide gleich lieb.
Seid ehrlich zu mir und sagt mir genau, was sich ändern wird.
Geht freundschaftlich miteinander um, redet miteinander und versucht, gute Lösungen für uns alle zu finden.
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ELTERNWÜNSCHE:
Wir wünschen uns, dass unsere Kinder trotz der aller Schwierigkeiten so unbelastet wie möglich aufwachsen können.
Wir wünschen uns, dass sie ihren Kummer verarbeiten und sich psychisch gesund entwickeln können.
Auch wenn uns bewusst ist, dass dies am besten dann gelingt, wenn sie regelmäßigen Kontakt zu Vater und Mutter haben, fällt es nicht immer leicht, das zu ermöglichen.
Besuchsvereinbarungen schaffen oft Probleme. |
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